Anholt - Eine attraktive Naturperle

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Eine attraktive Naturperle im Kattegat

Der deutsche Fernsehsender NDR hat Anholt besucht, um ein Portrait der Insel aufzuzeichnen. Ein schwedischer Reiseblogger hat eine tolle und detaillierte Empfehlung der Sehenswürdigkeiten auf der Insel erstellt, und die Segler in der dänischen Facebook-Gruppe „Tursejlads og sejlsport (Segeltouren und Segelsport)“ loben den Anholter Hafen. Das sind nur ein paar Beispiele der positiven Aufmerksamkeit, die Dänemarks wunderbarste Insel in letzter Zeit erhalten hat.

Touristisch besonders attraktiv sind die Natur und die örtliche Atmosphäre

In einer Zusammenarbeit mit FLID (Verband der dänischen Jachthäfen) veröffentlichte VisitDanmark 2018 die Studie „Freizeitseglertourismus in Dänemark“, die ein Stimmungsbild des Seglertourismus in Dänemark vermittelt. Die Studie zeigt u.a., dass 90 % der Segler mit dem Serviceniveau in den dänischen Häfen zufrieden sind, und dass die Küsten, die Natur und die örtliche Atmosphäre/Stimmung ganz besonders attraktiv sind. Zugleich legen die segelnden Touristen großen Wert auf ein umweltfreundliches Reiseziel und eine entgegenkommende Bevölkerung.

Im Anholter Hafen bemüht man sich, viele dieser Kriterien zu erfüllen. Das erklärt vielleicht auch teilweise die große Aufmerksamkeit, die der Insel zuteilwird. Während der Sommersaison 2019 haben eine Vielfalt von örtlichen Akteuren und Akteurinnen noch einmal zur Schaffung einzigartiger Aktivitäten und kulinarischer Erlebnisse im Anholter Hafen und auf der restlichen Insel beigetragen. Ein Einsatz, der nicht unbemerkt bleibt – auch nicht außerhalb der Landesgrenzen.

Im Anholter Hafen werden die Hafenfazilitäten laufend optimiert, vorzugsweise in eine umweltfreundlichere Richtung. Nicht nur weil es die Freizeitsegler so wünschen, sondern auch weil der Hafen allgemein Umweltfragen besondere Aufmerksamkeit widmet. U.a. wurde am Sailor House und am Molenkopf Photovoltaik montiert, und in die Toiletten- und Badefazilitäten wurden energiesparende LED-Armaturen installiert. Im Anholter Hafen erlebt man von den Freizeitseglern ein fantastisches Feedback zu dem guten Service, und das regt natürlich dazu an, es noch besser zu machen.

Stolze Traditionen und neue Initiativen

Fragt man Hafenmeister Klaus Jensen, weshalb die Touristen Anholt als Urlaubsziel wählen, meint er, es sei die EINMALIGE Natur, im Besonderen aber auch die örtlichen Enthusiasten, die die Insel zum Leben erwecken: „Mit Nordeuropas größter Wüste hat Anholt natürlich eine einzigartige Natur. Auf Anholt erleben wir nicht den ganzen „Lärm und Trubel“, der von anderen Touristendestinationen her bekannt ist.

Die besten Aktivitäten sind diejenigen, die man in Verbindung mit der Natur durchführen kann. Hier hat die ganze Familie auf der Mole Platz genommen und fängt Krabben – was könnte man sonst eigentlich tun, als nur sich des Lebens erfreuen und zu entspannen? Darüber hinaus haben wir viele Enthusiasten, die Aktivitäten initiieren und Erlebnisse für die Touristen schaffen. Auf Anholt helfen wir uns nämlich gegenseitig und heben gleichzeitig die guten Erlebnisse auf ein neues Niveau“, erzählt Klaus.

Die Anholter Lokalbevölkerung sorgt dafür, dass die Touristen wiederkehrende traditionsreiche Veranstaltungen wie Hummertage, Hochschulaufenthalte und das Festival „Weit draußen auf Anholt“ mit spannenden neuen Initiativen kombinieren können, hierunter Anholt Gin, Anholt Wassersport, der Food Truck des Imbiss-Restaurants „Spiseriet“, wo hausgemachte Steinofenpizzas serviert werden, und der Imbiss „Dellen“ am Hafen, bei dem man frische Fischfrikadellen kaufen kann. Mit anderen Worten ist Anholt für Ersttouristen, die sich hier an den stolzen Traditionen der Insel erfreuen können, einen Besuch wert. Aber auch zurückkehrende Touristen müssen sich nicht langweilen, denn hier geschieht immer wieder etwas Neues.